Druckansicht - Donnerstag 14. Dezember 2017

Druckservice Peter Czermak 

Gesellschaft m.b.H.

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Anfahrtsplan

 

 


Abziehen / Ablegen

Teile des gedruckten Sujets sind an der Rückseite des folgenden Bogens zu erkennen. Mögliche Ursache sind zu wenig Puder, zu hohe Stapel in der Auslage, zu hoher Pressdruck beim schneiden etc.



Abfallend

Angeschnittene Abbildungen werden in der Regel auf den (Photo)-Lithos 3 - 5 Millimeter größer reproduziert. Auf der Vorlage ist deshalb das beschnittene Format plus Beschnitt anzugeben.



Auflösung

Die Auflösung gibt an, wie viele Bildpunkte (Pixel) dargestellt bzw. später gedruckt werden können. Je höher sie ist, desto schärfer das Bild. Die Auflösung wird entweder in horizontaler und vertikaler Richtung angegeben oder als Gesamtzahl der Bildpunkte (1600 x 1200 Pixel oder 1,9 Millionen Punkte). Bilddateien (TIF- bzw. EPS Dateien) müssen, sofern sie nicht im Dokument eingebunden sind, auf Diskette beigefügt werden. Ist dies nicht der Fall, enthält der Ausdruck entweder gar kein Bild oder das Bild erscheint nur in geringer Bildschirmauflösung. Ein Bild, welches auf dem Bildschirm zu sehen ist, garantiert nicht die Verfügbarkeit hoch auflösender Daten. Daher ist es erforderlich immer die aktuellen Verknüpfungen zu kontrollieren und sie gegebenenfalls zu aktualisieren. Skalierungen, Drehungen, Spiegelungen oder Verzerrungen von Bildern sind im Bildbearbeitungsprogramm vorzunehmen. Die erforderliche Auflösung beträgt für den Offsetdruck zwischen 250 (bei 60-er Raster) und 300 dpi (bei 80-er Raster). So beträgt die Datengröße eines 10 x 10 cm großen Bildes mit 300 dpi rund 4 MegaByte, bei einer Auflösung von nur 250 dpi dagegen nur 2,8 MegaByte.



Autorenkorrektur

Lesung und Änderung eines gesetzten Textes durch den Verfasser oder Auftraggeber.



Ausgleichen

beim Versalsatz ist ein gleichmäßiges Verteilen der Buchstaben und Wörter erforderlich. Dadurch wird ein gleichmäßiges Schriftbild erreicht.



Aushängebogen

jener Druckbogen, der unmittelbar nach dem Druck entnommen wird und das Bild des Druckes oder den Fortgang der Arbeit veranschaulicht.



Ausschießen

die richtige Anordnung der Seiten in der Bogenmontage. Dabei werden mehrere Seiten auf einem Bogen gedruckt, der anschließend gefalzt und beschnitten wird.



Belichten

gesetzte Seiten werden mit einem Laserbelichter auf Film oder die Druckplatte (CtP) übertragen.



Blindmuster

Vorabmuster, welches die Größe, Aussehen und Material (Originalpapier) sichtbar macht.



Blindprägung

Sonderdruckverfahren, bei welchem eine Gravur und eine Matrize unter hohem Druck eine Prägung im Papier erzeugen. (Erhabene Motive werden als Hochprägungen bezeichnet, vertiefte Motive als Tiefprägungen). Bei mehrstufigen Prägungen können verschiedene Ebenen kombiniert werden. Die höchste Stufe sind Reliefprägungen mit dreidimensionalen Verläufen.



Bogenmontage

dabei werden mehrere Seiten einer Publikation auf einem Druckbogen oder einer Druckplatte zusammengefügt. Diese Montage wird auch als Ausschuss bezeichnet.



CMYK-Farbraum

das subtraktive Farbmodell, das aus Cyan, Magenta, Yellow und K (schwarz) besteht. Das sind die Grundfarben oder Prozessfarben für den 4-Farbdruck. Durch die drei Komponenten Cyan, Magenta und Gelb lässt sich der gesamte Farbraum darstellen. Schwarz wird hinzugefügt, um die Farbe und Zeichnung zu verstärken und ein echtes Schwarz zu drucken.



Computer-to-Plate (CtP)

dabei wird die Druckplatte ohne Verwendung eines Filmes direkt vom Computer belichtet.



Digitaldruck

Beim Digitaldruck handelt es sich um ein Druckverfahren, bei dem das gewünschte Druckprodukt von einem Computer direkt an die Druckmaschine übertragen wird. Der entscheidende Vorteil des Digitaldrucks im Vergleich zum Offsetdruck ist die hohe Flexibilität und seine Geschwindigkeit. Daten können direkt an den Drucker gesendet und unmittelbar gedruckt werden. Variable Daten und Mutationen werden ausschließlich im Digitaldruck hergestellt, da hier jedes gedruckte Blatt ein Unikat darstellt und beliebig Variationen hergestellt werden können. Beim Digitaldruck wird das Papier unausgerichtet eingezogen und mit Walzen transportiert. Es muss kein Nullpunkt fixiert werden. Daher besteht die Gefahr, dass Ungenauigkeiten (im mm-Bereich) entstehen können, was sich besonders beim doppelseitigen Druck bemerkbar machen kann. Lässt man aber einen kleinen Rand bzw. einen mindestens drei Millimeter Überfüller und vermeidet Linien parallel zu den Außenkanten, sind dennoch ausgezeichnete Druckergebnisse garantiert. Vermeidet man einen zu hohen Farbauftrag bei den Falzkanten, werden zudem unruhige Brüche verhindert. Eine maximal 300-prozentige Farbdeckung sollte im Druckbild nicht überschritten werden. Der Farbdigitaldruck erfolgt ausschließlich in den Farben CMYK. Unterlagen in anderen Farbräumen müssen zuvor über den angeschlossenen RIP umgerechnet werden. Die Möglichkeiten des Digitaldrucks reichen von Visitenkarte und maßgeschneiderten Mailings über Bildkalender zur Erstellung individueller Kataloge.



Dpi (dots per inch)

Auflösungseinheit, die in „Punkten pro Zoll" (1zoll = 2,54 cm) angegeben wird.



Druckbogen

ein Papierbogen im Großformat, auf den mehrere Seiten einer Publikation gedruckt werden. Dieser Bogen wird später gefalzt und beschnitten. Größere Publikationen werden aus mehreren Druckbogen zusammengestellt.



Fadenheftung

dabei wird der Faden mit Nadelstichen in den Falzrücken der einzelnen Bogen eingeführt, je nach Papier versetzt oder unversetzt und Bogen um Bogen verknotet. Diese Verarbeitung ist äußerst stabil und wird für Bücher und anspruchsvolle Broschüren und Kataloge verwendet.



Falzen

Beim Falzen eines Papiers wird die Oberfläche der Außenseite gespannt und die der Innenseite gestaucht. Dadurch kommt es bei gestrichenen Papieren oft zum Aufreiße des Striches auf der äußeren Seite des Falzes. Solange der Falz nur unbedruckte Stellen durchquert, ist dies nicht störend. Sobald bedruckte Stellen oder Flächen davon betroffen sind, wird ein aufgebrochener Strich sichtbar. Ursache des Aufreißens könnte eine falsche Laufrichtung des betreffenden Papiers sein oder die betreffenden Rillwerkzeuge bzw. die Prägetiefe der Rillnute wurden nicht auf die zu verarbeitende Papierqualität abgestimmt. Grundsätzlich sollten gestrichene Papiere ab einem Gewicht von 100g pro/qm vor dem Falzen gerillt werden. Daher sollt bereits bei der Planung und Gestaltung einer Drucksache darauf geachtet werden, dass der Falz möglichst nicht durch bedruckte Stellen führt.



JPEG/ JPG

Abkürzung für Joint Photographic Experts Group Format und wird „tschai-päck" gesprochen. Es ist das Standard-Format für photorealistische Bilde im Web. Das JPEG-Format komprimiert Bilddateien bis zu einer Farbtiefe von 16.777.216 Farben (24 Bit pro Pixel). Komprimierte Dateien entlasten die Netze und erlauben schnellere Übertragungszeiten. Das JPEG-Format eignet sich besonders zum Speichern von Bildern mit vielen Farbnuancen. Dabei werden visuell nicht wahrnehmbare Datenverluste bewusst in Kauf genommen, um hohe Kompressionsraten zu erzielen. Gescannte Fotos oder Bilder von digitalen Kameras werden häufig im JPEG-Format gespeichert.



Klebebindung

ein Bindeverfahren, bei dem der Inhalt im Bund einige Millimeter abgefräst und mit Heißleim zusammengefügt wird. Anschließend wird der Inhalt am Rücken in den Umschlag „eingehängt".



Laufrichtung

darunter versteht man die vorherrschende Faserrichtung im Papier; sie ist von der Laufrichtung in der Papiermaschine abhängig.



Moiré-Effekt

Störmuster, die beim Scannen von bereits gerasterten Vorlagen durch Überlagerungseffekte auftreten können. Um dies zu verhindern wird die Vorlage mit Filterfunktionen von Bildbearbeitungssoftware „weich gezeichnet" oder „entrastert", bzw. mit höherer Auflösung gescannt.



Nutzen

Anzahl der Drucke oder Druckblätter auf einem Papierbogen oder Film.



Offsetdruck

Ein indirektes Verfahren, bei dem die druckenden und nicht druckenden Teile auf der gleichen Ebene auf einer Metallplatte liegen. Der Name stammt von „set off" ab, was soviel wie absetzen bedeutet. Das kommt daher, weil der Druck erst auf ein Gummituch und von dort auf Papier übertragen wird. Dafür sind drei Zylinder erforderlich: Plattenzylinder, Gummituchzylinder und ein Gegendruckzylinder. Das Druckverfahren basiert auf dem Prinzip, der unterschiedlichen Oberflächenspannung von öligen und nicht öligen Flächen. Die Druckformen (Aluminiumplatten) werden chemisch so behandelt, dass die druckenden Stellen Wasser abstoßen, während die nicht druckenden Teile einen dünnen Wasserfilm halten. Die wasserfreien Stellen nehmen Farbe an und übertragen sie auf die Gummizylinder. Gleichzeit werden die öligen Substanzen in der Druckfarbe durch die höhere Oberflächenspannung vom Wasserfilm abgestoßen. Der große Vorteil bei Offsetdruck liegt darin, dass sowohl auf glatten gestrichenen Kunstdruckpapieren als auch auf rauen Offsetpapieren eine gute Druckqualität, egal ob ein- oder mehrfärbig, erzeugt wird. Der Offsetdruck ist das dominierende Druckverfahren in den industrialisierten Ländern.



Pantone

eine weitverbreitete Farbmischtabelle, mit der und den Pantone-Grundfarben x-beliebige Buntfarben gemischt werden können.



Papiergewicht

Alle Druckpapiere werden nach dem Grammgewicht eines Quadratmeters bezeichnet.



Raster/Rasterpunkte

Bildstellen, die eine Halbtonvorlage in schwarz-weiß-Informationen umsetzen.



Rupfen

dabei kommt es bei gebundenen Papierfasern, Teilen des Füllstoffes bei Naturpapieren oder Teilen des Striches oder Unreinheiten zum Abheben, Anheben, Aufreißen oder Herausreißen von Papierbestandteilen. Grund dafür ist, dass bei der Übertragung der Druckfarbe auf das Papier zu große mechanische Kräfte einwirken.



Sammelhefter

er umfasst gemeinsam Zusammentragmaschine, Heftmaschine und Schneidmaschine. Damit werden die Druckbogen in der richtigen Reihenfolge zusammengetragen, geheftet und dann auf drei Seiten beschnitten. Ausgabeprodukt ist der fertige Prospekt, das fertige Heft.



Stanzen

Mittels Stanzmesser oder Stanzformen werden unregelmäßige Formen ausgestanzt. Für größere Auflagen werden Spezialmaschinen eingesetzt, kleinere Auflagen werden auf Buchdruckmaschinen ausgeführt.



Typographie

Drucksachengestaltung mit satztechnischen Mitteln, Schriften, Linien und Schmuck.



Umbrechen

Zusammenstellen einer Satzseite.



Überfüllen

leichte Vergrößerung von Strich- oder Bildelementen, mit dem Ziel bei der nachfolgenden Composing-Montage und im anschließenden Druck ungewollte Zwischenräume (Blitzer) zu vermeiden. Dabei wird der Negativfilm länger belichtet, wodurch die geschwärzten Stellen leicht vergrößert werden. Moderne EBV-Systeme oder Satzanwendungen lassen die freie Definition von Überfüllungen zu.



Vorsatz

das dem Buch vorgesetzte Papier zwischen Deckel und Titelblatt. Meist Doppelblätter, von denen eine Seite auf die Deckelinnenpappe geklebt und „Spiegel" genannt wird. Vorsatzpapiere sind üblicherweise 80 bis 120g/m² schwer.



Wegschlagen

physikalische Trocknung bei der die Binde- oder Lösungsmittel der Druckfarben in das Papier eindringen, Harzanteile mit Pigmenten an der Oberfläche bleiben und verhärten.



Zusammentragen

das Hintereinanderlegen von gefalzten Druckbogen (Lagen) eines Buches oder einer Broschur zu einem Buchblock in der Druckweiterverarbeitung.


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